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Das
"Granulitgebirge" ist ein Splitter eines uralten Gebirges. Noch
heute ist seine Geschichte nicht vollständig erforscht. Die Geologen
gehen anhand neuster Forschungen davon aus, daß die ältesten Gesteine
des Granulitgebirges bereits im oberen Proterozoikum verfaltet wurden -
vor mehr als einer Milliarde Jahren.
Während der varistischen
Faltung im Oberkarbon wurden auch die später abgelagerten
Gesteine verfaltet und zu Gneis, Glimmerschiefer und Phyllit umgewandelt. Sie
bilden heute nach der Heraushebung und nach Millionen Jahre währender
Abtragung einen "Mantel" rund um den Granulit.
Im Schiefermantel und auch im Granulit
selbst durchbrachen später hydrothermale Blei-, Antimon-, Kupfer- und
Silber- erzführende Gänge das Gestein. Die Gänge wurden meist als
"Stehende" bezeichnet, haben aber oft eine flache
Streichrichtung um Süd-Süd-Ost und ein steiles Einfallen. Die
überlieferten, maximalen Silbergehalte des Erzes - als wichtigster
Nutzkomponente - lagen bei 4 %.
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