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An dieser Stelle informieren wir Sie in unregelmäßiger Folge über aktuelle Veranstaltungen, Forschungsergebnisse oder wichtige Ereignisse in der AG. Im Moment stehen die folgenden Informationen für unsere Besucher hier bereit: 

Pfingstwanderung 2003
 
Mettenschicht 2002
 
Hochwasser vom 12.August 2002
 
Bergwerksfest 2002
(August 2002)
Tauchgang in der St. Anna- Fundgrube (Juni 2002)
Buchempfehlung: 
Vom Urknall zum Urwald

Wenn Sie heute nichts Neues gefunden haben, 
dann besuchen Sie uns bald einmal wieder !

 

Pfingsten 2003:
Wiedereröffnung des Bergbau-Lehrpfades rund um den Ullersberg

(Juni 2003)

Am Pfingstmontag 2003 hatten wir wieder etwas zu feiern und wir freuen uns, daß zahlreiche Gäste unserer Einladung gefolgt sind: Nach mehrmonatiger Vorbereitung konnte unser bergbauhistorischer Lehrpfad wiedereröffnet werden ! 

Nach seinen ersten Anfängen in den 80`gern mußten immer wieder Schäden durch Witterung und leider auch durch Vandalismus verzeichnet werden. Seit Pfingsten führt er nun wieder mit neuer Beschilderung rund um das frühere Bergbaurevier des Ullersberges. Wir möchten an dieser Stelle nicht versäumen, allen denen herzlich zu danken, die die Wiedereröffnung des Bergbaulehrpfads durch eigene tätige Mithilfe, durch Materialbereitstellung oder durch das Zugänglichmachen von Grundstücken und Feldwegen ermöglicht haben !
 

Anlaß für ein "Pressefoto": 
Unsere Vereinsmitglieder im Bergmannshabit 
an der ersten Station des Lehrpfades

 

 

 

 

 

   

Auch, wenn noch nicht alles komplett ist, konnten wir in diesem Jahr schon wieder 21 wanderfreudige und bergbauinteressierte Teilnehmer zu unserer Rundwanderung begrüßen.  Bei prächtigem und nicht zu heißem Frühlingswetter besuchte unsere Wandergruppe am 9.Juni unter fachkundiger Führung durch den Bergkameraden M. Link alle 14 neuen Stationen des Lehrpfades. Gerne hätten wir noch mehr Informationstafeln aufgestellt - es wäre noch auf Vieles hinzuweisen. Wir hoffen aber, daß schon jetzt ein neuer Anfang für den Ausbau des Bergbau- Lehrpfades geschafft ist und daß in Zukunft wieder zahlreiche interessierte Teilnehmer zu geführten Wanderungen kommen werden. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden für den Ausbau oder über tatkräftige Unterstützung bei der noch nötigen Trassenmarkierung und bei der Pflege und Instandhaltung der Informationstafeln. 

Und wenn Sie dieses Jahr zu Pfingsten keine Zeit hatten - macht nichts: 
Natürlich können Sie auch hier im Internet schon mal einen Blick 
auf einige Stationen des Weges werfen:     

 
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Jahresabschluß 2002: 
Traditionelle Mettenschicht 

(Dezember 2002)

Wir haben was zu feiern ! Mit Freunden und Gästen haben wir uns  traditionsgemäß am 3.Adventssamstag in der St. Anna- Fundgrube getroffen, um auf das Erreichte anzustoßen. Kurz vor dem Jahresende gab es dabei nicht nur neue Funde des Bleikarbonats Cerussit.
Unser Weihnachtsmann kommt nicht aus den Tiefen der Erde - er war nur neugierig, was wir da wieder entdeckt haben: 

Inzwischen wurde ein dritter Schachtkopf entdeckt. Er wurde steil geneigt auf einem Erztrum geteuft und ist bislang bis auf etwa 5 m Tiefe beräumt. Auch hier scheint man zuerst in Strossenform in Tagesnähe gebaut zu haben, bevor man mit dem Schacht dem Gang in die Tiefe folgte. 

Leider gibt es wieder einmal noch keine Grabungsfunde, die eine genauere Datierung erlauben würden. Wo der Schacht liegt, erfahren Sie aus dem Raumbild.

 
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Nach den Fluten:
Bergwerksfest 24. und 25. August 2002 

(August 2002)

Mit diesen Ereignissen - kaum zwei Wochen vor dem Bergwerksfest - hatten wir nicht gerechnet, als der Termin festgelegt wurde. Trotzdem haben wir uns entschieden, das Wolkenburger Bergwerksfest durchzuführen. 

Lieber doch: Eine Schutzpatronin hatte unser Bergwerk bei diesem Hochwasser schon !  Vorsicht ist doch besser: Wohl landesweit das erste Mal hat sich eine Bergbrüderschaft eine "Bergwerkskönigin" gewählt. Möge sie unser Bergwerk beschützen und uns vor weiterem Hochwasser bewahren ! 

Für unsere Gäste war natürlich auch das Besucherbergwerk geöffnet. Allerdings ist in die tiefen Grubenbaue Grundwasser eingedrungen, das erst wieder abgepumpt werden muß. Auch dadurch kamen unsere laufenden Grabungen nicht so weit voran, daß wir unseren Besuchern diesmal schon neu erschlossene Teile des Bergwerks zeigen könnten. Sie müssen also wiederkommen !   
Dafür gab es am Bergamtshaus einen zünftigen Frühschoppen, eine Fotogalerie mit aktuellen Bildern von den Freilegungsarbeiten, Antiquitäten und auch wieder Mineralien zu erstehen. Die Jüngsten durften sie sogar selber auswaschen: 

Muß man auch erst lernen: Goldwaschen Unter fachkundiger Anleitung durfte es probiert werden: Jeder kleine Gast konnte seine "Edelsteine" selber finden. 

Wir hoffen, daß alle Besucher bei uns Spaß und Freude fanden und neue Kraft für die Beseitigung der Hochwasserschäden überall in der Region mitnehmen konnten. Besuchen Sie uns wieder !  

 
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Zum Stand der Erkundung der Grubenbaue 
unterhalb der Stollnsohle

(Juni 2002)

Wie bereits seit längerem geplant, erfolgte am Wochenende ein probeweiser Tauchgang durch die Freunde vom Tauchtreff Dresden . Dabei wurde die Ausdehnung der Strossenbaue unterhalb der Stollnsohle des heutigen Besucherbergwerkes untersucht, in denen die weitere Freilegung bislang an der zudringenden Grundwassermenge scheiterte. 

Wie tief sie noch nach unten reichen, konnte noch nicht endgültig aufgeklärt werden, da die Sicht im schlammigen Wasser unzureichend war. In der Hoffnung, daß sich bei höherem Wasserstand die Verwirbelung durch die Pumpe beruhigt und sich Schlamm und Schwebstoffe wieder setzen, wird die gegenwärtige, aufwendige Wasserhaltung vorerst eingestellt und wir lassen die Grube kontrolliert wieder absaufen. 

Immerhin konnten einige neue Funde gemacht werden: So ein Stück einer hölzernen Wasserleitung. Wenn die Bergung das nächste Mal gelingt, wird das Teil gereinigt und konserviert, um es im Huthaus ausstellen zu können. Bis dahin ein Foto, daß nicht nur den Fund dokumentiert, sondern auch die Schwierigkeiten bei der weiteren Freilegung der Grube anschaulich dokumentiert: 

Tauchgang im Frühjahr 2002 Sehr eng geht es hier im unteren Teil der Strossenbaue zu - die Bergung dieses Holzrohres gelang deshalb bisher noch nicht. 

 

Was uns hier im Berg noch alles erwartet, kann noch niemand sagen. Auf jeden Fall bringt jeder Arbeitstag bei der Freilegung neue Überraschungen ans Licht. Das Raumbild beim Rundgang in der St.Anna- Fundgrube muß sicher bald erneut überarbeitet werden... Hier trafen wir inzwischen nicht nur gewaltige Firstenbaue an, sondern auch einen weiteren Haspelort. Inzwischen ist eine grundlegende Vermessung des anwachsenden Grubengebäudes äußerst dringend geworden. 
Wir wenden uns daher an alle Vermessungsbüros in der Region mit der Bitte um Unterstützung.

Ein Blick in Grubenbaue, die im Frühjahr durch das Abpumpen zugänglich wurden. Freigelegte Holzkonstruktionen in einem Schacht in der St.Anna- Fundgrube, unterhalb des jetzt wieder angestiegenen Wasserspiegels.  

 
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Buchempfehlung:

 

Im Internationalen Jahr der Geowissenschaften - für alle die es noch nicht wußten, das ist das Jahr 2002 (!) - erschien u.a. folgendes neue Buch, das für Laien wie Fachleute gleichermaßen von Interesse sein dürfte:

A. Lindner: Vom Urknall zum Urwald - Eine Zeitreise durch Mitteleuropa,
nacherlebt am Hainich in Mitteldeutschland.

Mit Wanderführer und Karte, 208 S., Paperback, 14,98 Euro,
ISBN    0 36 01 75 86 66

Aus der Rezension:

"...Unter diesem Titel wird der erdgeschichtliche Werdegang des Landstrichs im geographischen Zentrum Deutschlands, exemplarisch für Mitteleuropa, anhand von Zeitreisestationen nacherzählt. Der Leser erlebt, zusammen mit einer Reisegruppe, die großräumige und kleinräumliche Entwicklung unserer Welt über eine Zeitspanne von einer Milliarde Jahren..."
"Ein Wanderführer und eine Begleitkarte regen zu eigenen Exkursionen, zur eigenen Begegnung mit der Landschaft und ihrer Vergangenheit an. Wer Ziele aller Art (Land, Wasser, Flora usw.) sowie Rund- und Strecken-Wanderwege zwischen Thüringer Schiefergebirge und Harz, Kyffhäuser und Hohem Meißner sucht, der wird hier fündig !"
"Nur aufgrund der 300-jährigen intensiven naturwissenschaftlichen Erforschung Mitteleuropas war es überhaupt möglich, diese standortechte, wahrheitsgetreue Zeitreise zu schreiben. Mit wenigen Worten wird beim Leser ein Bild erzeugt und von Station zu Station ein Grundwissen über natürliche Zusammenhänge angereichert, in der der Leser sich schließlich als eingebettet erkennt..."
"Das Buch endet mit einer Antwort auf Schillers große Frage: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte ?"

Mit der Information über diese Neuerscheinung beteiligen wir uns u.a. am Jahr der Geowissenschaften und helfen mit, dessen Ziele zu verwirklichen. 

 
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